Gauselmann Gruppe unterstützt Schüler bei Sportunterricht

Söderblom-Schüler nutzen Tennis- und Badminton-Center

Freuen sich über die Kooperation zwischen Schule und Tennishalle: Friedrich Barner (Tennis Espelkamp GmbH, von links), die Lehrerinnen Henrike Krause und Kea Langner, Andreas Bredenkötter (Stadt Espelkamp Schulwesen), Christian Klein (Xtrasport), Sylvia Blaha (Merkur Immobilien) und Michael Blase (Tennis- und Badminton-Center).
Freuen sich über die Kooperation zwischen Schule und Tennishalle: Friedrich Barner (Tennis Espelkamp GmbH, von links), die Lehrerinnen Henrike Krause und Kea Langner, Andreas Bredenkötter (Stadt Espelkamp Schulwesen), Christian Klein (Xtrasport), Sylvia Blaha (Merkur Immobilien) und Michael Blase (Tennis- und Badminton-Center).

Espelkamp. Federbälle jagen übers Netz, Schüler hechten dem Ball hinterher und schlagen ihn wuchtig bis zur Grundlinie: Seit einigen Wochen werden die vier Badminton-Felder des Espelkamper Tennis- und Badminton-Centers vormittags von Mittel- und Oberstufenschülern des Söderblom-Gymnasiums genutzt. Normalerweise würden solche Matches in der Dreifachsporthalle der Schule stattfinden, diese musste jedoch aus baulichen Gründen geschlossen werden. Damit der Sportunterricht trotzdem stattfinden kann, springt die Gauselmann Gruppe der Schule in dieser kniffligen Situation zur Seite und stellt den Schülern die Badminton-Felder des Tennis- und Badminton-Centers zur Verfügung. Das Gebäude gehört der Gauselmann Gruppe und wird von dem Tochterunternehmen Merkur Immobilien verwaltet.

„Als uns die Anfrage der Schule erreicht hat, haben wir nicht lange überlegt“, erzählt Friedrich Barner, Geschäftsführer der Tennis Espelkamp GmbH. „Die Pandemie hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig ausreichend Bewegung für die Kinder ist und welchen Stellenwert der Sportunterricht einnimmt.“ In Abstimmung mit dem Immobilienbereich der Gauselmann Gruppe sowie Tennishallen-Manager Michael Blase wurde alles weitere mit der Schule besprochen. An vier Tagen, zwischen 8 und 14 Uhr, findet der Sportunterricht für etliche Schüler deshalb in der nahe gelegenen Trakehner Straße statt.

Mit vollem Einsatz dabei: Die Schüler des Sportleistungskurses haben Spaß am Badminton-Spielen.
Mit vollem Einsatz dabei: Die Schüler des Sportleistungskurses haben Spaß am Badminton-Spielen.

Trotz des Weges fällt der Unterricht nicht kürzer aus. „Wir gehen meistens schon in der Pause los, damit wir pünktlich anfangen können“, berichtet der 19-jährige Simon. Der Rahdener hat Sport-Leistungskurs gewählt und Badminton ist für ihn deshalb sogar Teil des Abiturs. Dass die Sporteinheiten nun in der Tennishalle stattfinden, gefällt ihm sehr. „Die Bedingungen sind super. Wir müssen nichts auf- und abbauen und haben deshalb sogar noch mehr Zeit zum Spielen als in der Dreifachsporthalle“, freut sich Simon. Ein Urteil, das die Lehrkräfte nur unterstreichen können. „Die Schüler sind dankbar für die guten Bedingungen und wissen das sehr zu schätzen“, berichtet Sportlehrerin Henrike Krause, die den Sport-LK zusammen mit Kea Langner betreut. Das Netz ist permanent aufgebaut und die Linien der Badmintonfelder sind besser erkennbar, weil den Hallenboden nicht auch noch die Markierungen für Volleyball- oder Basketballfelder zieren.

Auch Michael Blase, selbst Lehrer, freut sich über die vielen zufriedenen Gesichter. „Die Schüler benehmen sich vorbildlich, bislang läuft alles hervorragend.“ Auch wenn die Nutzungsvereinbarung zwischen Gauselmann Gruppe und Schule zunächst nur bis zum Halbjahresende geschlossen wurde, geht niemand davon aus, dass sich die Situation bis dahin verändert hat. „Wir rechnen damit, dass dieser Zustand etwas andauern wird“, erläutert Sylvia Blaha von der Merkur Immobilien und Beteiligungs GmbH. Denn aufgrund der aktuellen Situation im Bau- und Immobilienbereich wird weder die Sanierung der Dreifachsporthalle noch ein Neubau kurzfristig umsetzbar sein. Aller Voraussicht nach dürfte dieser Schwebezustand sogar mehrere Jahre andauern. Die Badminton-begeisterten Schüler dürfte das nicht beunruhigen – sie haben sichtlich Freude an der neuen Situation.

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