Amüsante EM-Vorschau: Mit Optimismus zum nächsten deutschen Titel?

Alle vier Jahre, so dachte sich einst ein kluger Kopf, kommen die besten Nationalmannschaften Europas zusammen, um die beste der besten Mannschaften auszuspielen. Bis einschließlich 1976 gab es eine Qualifikation und ein Endturnier der vier besten Teams. Von 1980 bis 1992 gab es nach der Qualifikation ein Endturnier mit acht Mannschaften, danach mit 16. Diese Aufstockung erschien nach dem Zerfall der Sowjetunion und Jugoslawiens sinnvoll.

Seit 2016 jedoch treffen sich 24 von 54 Verbänden zum Endturnier. Für die erste Ausgabe dieses Großturniers erklärte sich Frankreich bereit, als Ausrichter zu fungieren. Außer den Franzosen gibt es aber nur noch eine Handvoll Nationen, die ein Turnier dieser Größenordnung ausrichten können. Darum wird die zweite Mammut-EM in zwölf Ländern ausgetragen.
 

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EM 2021: Große Ambitionen, so weit das Auge reicht

Natürlich ging es bei dieser Aufblähung der EM-Endrunde nicht um das Geld, sondern darum, auch Länder mitspielen zu lassen, die sonst in der Quali hängenbleiben würden. Also im Grunde alle Länder, die etwas größer sind als Liechtenstein und die Färöer-Inseln. Der Erfinder dieser Mammut-Euro war Michel Platini – und der wurde später wegen erwiesener Korruption hochkant aus der UEFA geworfen.

Auf das große Turnier will man aber nicht verzichten – man würde vermutlich zu viele Verbände verprellen und zu viele Funktionäre in Schwierigkeiten stürzen. Welche Art von Schwierigkeiten gemeint sind, ist der Phantasie des Lesers überlassen.

Alte und neue Favoriten bei der amüsanten EM-Vorschau

Dummerweise stellte sich der zweiten Austragung der Riesen-Euro ein Mini-Virus in den Weg. Anstatt 2020 findet die Euro also 2021 statt. Die gelosten Gruppen und Austragungsorte bleiben – die Favoriten wohl auch. Zum Leidwesen von Julian Reichelt, Alfred Drachsler und den Experten des deutschen Fußballs kommen die von der falschen Seite des Rheins. Also aus Frankreich. Und, als ob das nicht schon schlimm genug wäre – aus Belgien. Auch die Engländer werden hoch gewettet, wobei nicht klar ist, ob in diesen Quoten auch Elfmeterschießen eingepreist ist.

Bei Bwin steht England als Finalteilnehmer mit einer Quote von 3,60 zu Buche. Gleiches gilt für Frankreich, Belgien steht bei 3,75. Interessant ist, dass Deutschlands zweiter Gruppengegner, Portugal, bei Bwin mit 5,00 als Finalist rangiert, Jogis vielgescholtene Jungs immerhin bei 4,50. Offenbar hat die Rückkehr von Thomas Müller und Mats Hummels einen gewissen Einfluss auf die Chancen der deutschen Mannschaft. Info zum Vergleich: Nordmazedonien, immerhin seit einigen Wochen so etwas wie die Nemesis von Jogi Löw, hat in Sachen Finalteilnahme die schwächste Quote: 151,00 (Stand: 01.06.21, 13:30).

Schnappt sich Deutschland den EM-Titel?

Deutschland tritt ja mit Frankreich, Portugal und Ungarn in Gruppe F an. Die generelle Stimmung unter den deutschen Fans ist: Eventuell klappt es als einer der vier besten Gruppen-Dritten mit dem Achtelfinale. Optimisten werden an dieser Stelle der amüsanten EM-Vorschau jetzt einwerfen, dass auf diese Art vor fünf Jahren Portugal in die K.o.-Phase einzog und am Ende Europameister war. Pessimisten werden sagen: Deutschland muss aufpassen, nicht Gruppenletzter zu werden. Bei Bet365 hat in Gruppe F Ungarn die schlechtesten Karten. Deutschland und Portugal kämpfen um Platz 2, Frankreich ist klarer Favorit (Stand: 01.06.21, 13:45).
 
Folge 39: Die Vorschau auf das DFB-Team bei der EM

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Wer mit wenig Einsatz viel Geld verdienen will, sollte sich die Außenseiter der EM 2021 anschauen und womöglich sogar auf Österreich als Europameister setzen. Bei Bet365 bekommt man für einen Euro 80 zurück, bei Sportingbet sogar 101 Euro. Bei Bet-at-home sind es 90 Euro. Wobei mit Tschechien ein Ex-Europameister dort sogar noch schlechter bewertet wird als die rot-weiß-roten Heroen (93,00) (Stand: 01.06.2021).

In der Frage nach dem kommenden Europameister sind sich die Buchmacher einig: Frankreich. Deutschland hat Außenseiter-Chancen. Nach den Pleiten der letzten Monate ist das schon mehr, als zu erwarten war. Aber Europas erfolgreichster Vogel wird wohl in den kommenden drei Jahren ein Gockel sein. Der Adler muss erst wieder lernen zu fliegen. Spätestens bei der nächsten Euro muss er liefern. Aber für 2024 gibt es noch keine zuverlässigen Quoten.

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